Saisonstart 2017

Vor der neuen Sport-Saison

Den aktiven Sportlern, Tennisspielern wie Stockschützen kribbelt es schon in Armen und Beinen, aber nun geht es bald los.

Vorbereitungen für den Tennis-Mannschafts-Wettspielbetrieb Sommer 2017

Der Bayerische Tennisverband e.V. (BTV) hatte die Frist für die Mannschaftsmeldungen aller Altersklassen mit dem 20. Februar – 15. März 2017 festgelegt. Der Termin ist also seit ein paar Tagen abgelaufen.

Wer nicht rechtzeitig meldet, bleibt außen vor

Für die Soli besitzen u.a. unser 1. Vorstand Walter Rodert mit seiner Stellvertreterin Gabi Damberg die Berechtigung zur Durchführung der notwendigen Transaktionen im BTV-Internetportal. Die inhaltliche Vorarbeit dazu leistet unser Sportwart Rupert Reiter, indem er die Mannschaften definiert und die Namenslisten der SpielerInnen definiert und aktualisiert. Dabei unterstützen ihn die Mannschaftsführer.

Walter Rodert 1. Vorstand

Man kann dabei auf Erfahrung und Routine setzen. Anspruchsvoll wird es aber dadurch, daß es jedes Jahr einige Neuerungen oder Änderungen gibt, die beachtet werden müssen.

So bestimmt sich z.B. die gemeldete Namensreihenfolge nach der Leistungsklasse (LK) des Spielers bzw. der Spielerin. Bei gleicher LK kann die Reihenfolge beliebig gewählt werden. Spieler/innen ohne LK erhalten durch Aufnahme in die Meldung automatisch die LK 23 (danach Antrag auf Ersteinstufung erforderlich). Wer es ganz genau wissen will, hier der Link zum BTV: http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?$part=theLeague.index.menu

Ein weiteres arbeitsintensives Thema ist die Verwaltung der Spielerlizenzen. Auch hier gilt es Ordnung und Übersicht zu halten Bei uns kümmert sich Walter Rodert persönlich auch um diese Aufgabe.

Wettkampfregeln Tennis-Verband

Was ist neu ab diesem Jahr?

Eine betrifft diesmal die Punkteverteilung. Letzte Saison wurde der Gewinner eines Doppels noch mit zwei Zählern belohnt. Diese Saison kehrt der Verband zu der früheren Regelung zurück: Es gibt für ein gewonnenes Doppel nur noch einen Punkt. Je nach Spielstand nah den Einzeln, können selbst drei gewonnene Doppel zu wenig sein, um wenigsten noch ein Remis zu erreichen.

Es bleibt dabei, daß ein Tie-Break ausgespielt wird, wenn ein Spiel 6:6 endet. Steht es nach Sätzen 1:1, wird kein 3. Satz, sondern wie bisher schon, ein Match-Tie-Break (bis 10 Punkte) gespielt, um den Sieger festzustellen.

Im BTV sind weitere Dinge geregelt, von der Größe und Plazierung von Werbung auf der Bekleidung der Aktiven über das Austragen von Spielen bei großer Hitze bis hin zum Fabrikat der Bälle. Unser Sportwart  achtet auf diese Dinge und erspart so die eine oder andere negative Überraschung.

Soli mit Herren 70 erstmals im Wettbewerb

Wir gehören zum Bezirk OBERBAYERN MÜNCHEN, der im Bereich der Erwachsenen 9 Altersklassen bei den Damen und 15 Altersklassen bei den Herren am Start hat. Die Spielklassen reichen je nach Meldungsstärke von der Bayernliga Super bis zur Kreisklasse.

Mit unseren 78 Lizenzspielern (Vorjahr 70) schicken wir als SVS insgesamt 6 Mannschaften –  ein Mädchen-, drei Damen- und zwei Herrenteams als SVS ins Rennen. In einigen Teams verstärken uns Spielerinnen unseres Nachbarvereins TUS Großkarolinenfeld. Der TUS hat im Ausgleich zwei Mannschaften gemeldet, in der auch Spieler unseres Vereins an den Start gehen.

Die Damen 40 sind gewissermaßen unser sportliches Aushängeschild. Sie treten in der für ihre Altersklasse höchsten Spielklasse des Bezirks, in der Bezirksliga Super an. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß unsere Damen 50 in der Bezirksliga spielen.

Ansehnliches Tennis kann man auch noch im Alter spielen. Und nachdem unsere Aktiven älter werden, stehen uns in diesem Jahr erstmals genügend Lizenzspieler zur Verfügung, um eine Herren-70-Mannschaft ins Rennen zu schicken. Wir wünschen von der Stelle aus, schon mal einen guten Start, heile Knochen und viel Erfolg.

Über Spielansetzungen und Ergebnisse werden wir regelmäßig berichten.

Spielansetzungen von Anfang Mai bis Anfang Juli 2017  Pause: Pfingstferien

Spielgemeinschaften werden für umfassenden Spielbetrieb immer wichtiger

Ohne Spielgemeinschaften ließe sich der mannschaftliche Tennis-Spielbetrieb des Verbands schon heute in dieser Breite und Tiefe nicht mehr aufrechterhalten. Ab Bezirksebene können Vereine Spielgemeinschaften (SG) bilden. Maximal zwei Vereine dürfen an einer SG teilnehmen.

Die schon länger praktizierten Spielgemeinschaften mit dem TUS haben sich gut bewährt und werden diese Saison fortgesetzt. Drei gemeinsame Mannschaften starten unter SVS, zwei Teams stehen als TUS Großkarolinenfeld auf dem Platz. Heimspiele der TUS-SG werden vornehmlich auf den TUS-Plätzen durchgeführt. Sind unsere Plätze frei, können Partien aber parallel auf unseren Plätzen ausgetragen werden.

Tennis ist vom Wetter abhängig

Nicht selten erlebten die aktiven Tennisspieler, daß vor Beginn der Punkterunde das schönste Frühjahrs- und damit ideales Tenniswetter herrschte und schon der 1. Termin dann „ins Wasser fällt. Weil nasse Plätze rutschig werden und damit ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko haben, muß schon einmal abgewartet werden, bis nach einem Regenschauer der Platz wieder bespielbar abgetrocknet ist. Tennis-Sportler sind leidgeprüft. Sie kennen das Warten auf die Sonne oder die Spiel-Absage, weil bis zum späten Nachmittag nur trostloses Regenwetter herrscht. Es kann aber auch vorkommen, daß die Hitze eine Austragung von Spielen nicht zuläßt. Unseren Sportlern ist zu wünschen, daß der Wettergott gnädig ist sich solche Ereignisse diese Saison in Grenzen halten.

Walter Rodert, 1. Vorstand

Ich habe mich aufrichtig gefreut, als ich um ein paar Worte zum Saisonstart gebeten wurde.

Ich bin ja selbst noch in einer unserer Seniorenmannschaften aktiv und warte jedes Jahr mit Ungeduld auf den Beginn der Spiele.

Verstehen kann ich aber auch die große Tennisgemeinde in unserem Verein, die nicht im Mannschaftstennis mittut und der es nicht immer gefällt, wenn wir in der frühen Saison und bei schönstem Wetter unsere Plätze für die Spiele der Mannschaften oder für deren Training reservieren müssen.

Aber ohne unsere Tennisteams wäre der Verein eher wie ein Wirtschaftsbetrieb, der nur seine Anlagen der Allgemeinheit zum Spielen zur Verfügung stellt. Mit dem Wettspielbetrieb beleben wir den Verein, fördern das gegenseitige Kennenlernen, entwickeln die Spielfähigkeiten jedes Einzelnen und ermöglichen gemeinsame Erlebnisse im Kreis von Gleichgesinnten.

Jetzt hoffe ich nur noch, daß wir für die Spiele unserer Mannschaften ideales Tenniswetter erwischen und unsere Spieler/innen von Verletzungen verschont bleiben. Ich wünsche Allen viel Freude am Spiel mit dem gelben Filzball.

Mannschaftssport im Tennis – ein Gegensatz?

Dieser Sport fasziniert jeden auf seine Weise. Manche finden Spaß daran den Ball so zu treffen, daß er dort landet, wo man ihn hinhaben möchte. Anderen geht es darum, dabei auch noch eine gute Figur zu machen  oder für ihr Tennis bewundert zu werden.  Im Spiel kommen dann zur körperlichen Herausforderung die nervliche Anspannung und schwankende Konzentration dazu.   Wer Doppel spielt, macht die Erfahrung, daß es ohne ein Zusammenwirken mit dem Partner nicht geht.

Worin besteht nun der besondere Reiz, Tennis in einer Mannschaft zu spielen. Es bleibt dabei, zunächst das eigene Spiel zu bestehen. Aber das Glück ist erst vollkommen, wenn man als siegreiches Team vom Platz geht. Es entwickelt sich ein Verantwortungsgefühl, für das Team und den Verein. Die sozialen Bindungen werden gestärkt, man lernt sich besser kennen und fühlt sich zusammengehörig.

Es tut gut, wenn andere da sind, um auch einmal Rückstände auszugleichen, oder man anderen helfen kann. Es gibt erfreulich unter unseren aktiven Mitgliedern, die sich dafür begeistern und in Kauf nehmen, dafür an den Spieltagen die Zeit zu opfern. Es gibt also viele gute Gründe für einen Tennis-Club, sich den Mannschaft-Spielbetrieb zu leisten.

Zuschauen kostet nichts

Unsere Mannschaften freuen sich über jeden Zuschauer, der sie durch seine Anwesenheit unterstützt. Man sieht guten Sport und kann mit anderen fachsimpeln. Samstag, der 6.5.17 ist z.B. ein besonders lohnender Termin. Dann kann man gleich drei unserer Mannschaften im Einsatz sehen.

Die Spiele kosten keinen Eintritt und wen der Durst quält, kann sich für wenig Geld an unserem bewährten Getränkeangebot bedienen. Wir werden per Spielplan informieren und auch weiterhin insbesondere auf Heimspiele hinweisen.

Stockschützen aktiv

Die Stockschützen kennen eigentlich keine Jahreszeiten. Sie spielen, bzw. schießen Sommers wie Winters und nahezu bei jedem Wetter. Auf die bevorstehende Sommer-Asphalt-Saison bereiten aber auch sie sich besonders vor. Wir berichten demnächst an dieser Stelle.

Sportwart und Vorstand des SV Solidarität Großkarolinenfeld e.V.

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